Um an der Weltspitze der läppischen Curlingmeisterschaften eine tragende Rolle zu spielen, ist es von enormer Wichtigkeit genügend ausgeruht und mit vollen Speichern an den Start zu gehen. Wir geniesen auch an diesem Tag ein Frühstück der Extraklasse.

Es sind nur noch wenige Minuten bis die ersten Steine übers wahrscheinlich beste Curlingfeld Lapplands auf der frisch polierten Eisfläche gleiten. Das Spektakel kann beginnen.

Die Haushohen Favoriten mit dem kleinen Heimvorteil sind sichtlich ruhig. Bei den Rookies mit der Wildcard sieht das Nervenkostüm etwas anders aus. Zum Beginn des Spiels ist Rogi power-coffee wishmaster Marquart sichtlich Nervös, seine Steine finden meist auf sehr kuriose Weise den Weg nach vorne.

Erstaunlich ist der Exploit von Dänu air-craft stonecrasher Frick, ist es im sehr schnell gelungen sich an das extreme Klima und die Curlingbahn von Salankijärvi anzupassen. Seine Steine werden noch des öfteren zum Problem der anderen Teilnehmer.

Die zwei Favoriten Tom ich wisch euch alle weg Hübscher und Ivo ich hau euch aus dem Haus Hutter, nehmen während des ganzen Spiels keinen entscheidenden Einfluss und geben sich mit der Rolle der Statisten zufrieden.

So erstaunt das Resultat am Ende nicht, dass Ivo ich hau euch aus dem Haus Hutter, Tom ich wisch euch alle weg Hübscher und Rogi power-coffee wishmaster Marquart diesen prestigträchtigen Anlass wie viele Schweizer nur mit dem Gedanken "wichtig dabei gewesen zu sein" bestritten zu haben. Dem grossen überlegenen Sieger Dänu air-craft stonecrasher Frick herzliche Gratulation zum gewinn der 5. läppischen Curlingmeisterschaften.

Das war wohl wieder ein kleiner Ausrutscher von den Heimbevorteiligten Favoriten, die aber mit grosser Sicherheit auch nächstes Jahr in der ersten Reihe stehen diesen Titel endlich einmal gewinnen zu können.

Um die Wartezeiten bis zum beginn der Siegereehrung zu verkürzen würde uns noch ein Curler-Shoot-Caffe serviert. "OHA" Nach längerem warten erreichte uns die Nachricht, die Damen von der Siegereehrung mit den Eisblumen hätten sich irgendwo in Lappland verfahren. Das brachte uns dann aber nicht vom Plan ab unsere eigene Siegesfeier abzuhalten.

Die vor Tagen ausgerufene Rationierung der Bierreserven wurde mit sofortiger Wirkung wieder aufgehoben, es durfte wieder ein Schlückchen getrunken werden. So wartete an diesem Abend ein Nachtessen aus dem Fundus Allerlei aus Kelohovi auf uns: Wildreis mit Poulettgeschnezteltem, Bratkartoffeln mit Diversen Gemüsen mit einem Hochland-Rinder-Filet vom Feinsten, zwei verschiedenen Salaten und dazu ein Gato-Negro.

Um unseren Movie-Kenner nicht noch einmal leiden zu lassen, läuft im Kelohivi-Kino heute der ultimative Burner: U-Turn! Für die Einen endet der Tag gegen 5 Uhr in der Früh mit einer Sauna, für Andere mit dem Austausch sehr wichtiger Informationen.